Im Zuge der Fokus­sie­rung auf Zukunfts­the­men stürt­zt sich Bosch Rex­roth kon­se­quent wei­ter auf sei­nen Aus­bau der Robo­tik Kom­pe­tenz

Bosch Rex­roth ver­stärkt sich mit zwei Start-up Teams aus der Bosch Start-up-Platt­form grow, um sei­nen Aus­bau der Robo­tik Kom­pe­tenz kon­se­quent zu fokus­sie­ren:

Das Start-up Intra­lo­gistic Robo­tics ent­wi­ckelt Soft­ware für die Ver­net­zung und Auto­ma­ti­sie­rung des Mate­ri­al­trans­ports. „So kön­nen wir unse­ren Kun­den Lösun­gen für die Fabrik der Zukunft anbie­ten, die die gesam­te Wert­schöp­fungs­ket­te abde­cken“, erläu­ter­te Najork.

Dee­pfield Robo­tics, als zwei­te Ver­stär­kung, ent­wi­ckelt ver­netz­te und auto­no­me Maschi­nen für die nach­hal­ti­ge Land­wirt­schaft. Sie ver­rin­gern den Ver­brauch von Pes­ti­zi­den und Was­ser, indem sie bei­spiels­wei­se Unkraut durch intel­li­gen­te Kame­ras erken­nen und ohne den Ein­satz von Pflan­zen­schutz­mit­teln ent­fer­nen. „Wir sind im Agrar­sek­tor mit der Mobil­hy­drau­lik bereits stark ver­tre­ten. Auto­nom agie­ren­de Land­ma­schi­nen sind ein logi­scher Aus­bau unse­res Port­fo­li­os in einem angren­zen­den Geschäfts­be­reich. So kön­nen wir zusätz­li­che Syn­er­gi­en erzie­len und das Ange­bots­spek­trum für unse­re Kun­den erwei­tern“, so Najork.

Grow ist der Bosch inter­ne Inku­ba­tor und die Hei­mat für Start-ups, die neu­es Geschäft in neu­en Märk­ten ent­wi­ckeln.

 

Die Fabrik der Zukunft: Bosch Rex­roths Visi­on von Indus­trie 4.0

Mit ver­netz­ten Fer­ti­gungs­tech­no­lo­gi­en für Indus­trie 4.0-Anwendungen besetzt Bosch Rex­roth einen wich­ti­gen Zukunfts­markt. „Unser Ziel ist es, auch hier eine füh­ren­de Posi­ti­on ein­zu­neh­men und Inno­va­ti­ons­trei­ber zu sein“ beton­te Najork. „Doch wir müs­sen viel radi­ka­ler den­ken. Fer­ti­gen­de Unter­neh­men brau­chen eine noch höhe­re Fle­xi­bi­li­tät und Schnel­lig­keit. Unser Kon­zept der Fabrik der Zukunft sieht vor, dass sich der Maschi­nen­park fle­xi­bel immer wie­der neu kon­fi­gu­riert, je nach Auf­trags­la­ge.“

Die voll­ver­netz­te Fabrik, so wie Bosch Rex­roth sie sich vor­stellt, ist ein intel­li­gen­ter Raum, in dem nur Boden, Sei­ten und Decke fest ver­baut sind. Alles ande­re ist frei beweg­lich, die Fer­ti­gung stellt sich selbst auf und rich­tet sich fle­xi­bel ein – von der Ein­zel­an­fer­ti­gung bis zur Mas­sen­pro­duk­ti­on: Maschi­nen fah­ren nach Bedarf rein oder raus, Mon­ta­ge­li­ni­en ver­grö­ßern oder ver­klei­nern sich, auto­nom fah­ren­de Trans­por­tro­bo­ter belie­fern Mit­ar­bei­ter mit Bau­tei­len. Robo­ter arbei­ten mit mensch­li­chen Kol­le­gen Schul­ter an Schul­ter und neh­men ihnen mono­to­ne oder anstren­gen­de Tätig­kei­ten ab. Ultra­schnel­les 5G-Funk­netz ermög­licht den Aus­tausch von Infor­ma­tio­nen in Echt­zeit, künst­li­che Intel­li­genz stei­gert die Pro­dukt­qua­li­tät dank früh­zei­ti­ger Feh­ler­erken­nung.

Die­se Fabrik der Zukunft ist unse­re Visi­on von Indus­trie 4.0. Danach rich­tet Bosch Rex­roth kon­se­quent sein Port­fo­lio für die Zukunft der voll­ver­netz­ten Indus­trie aus“, erklär­te Najork. Auf der kom­men­den Han­no­ver Mes­se 2018 stellt das Tech­no­lo­gie-Unter­neh­men sein Kon­zept der Fabrik der Zukunft vor und zeigt, was es schon heu­te in der Fabrik­au­to­ma­ti­on leis­tet und wel­che Lösun­gen es für mor­gen und über­mor­gen ent­wi­ckelt.

Quel­le: boschrexroth.com/presse